Die erste Spalte mit einem Simultaneinsatz steht für die Anzahl der Fälle, in denen keine Ambulanz im Einsatz war. Die zweite Spalte steht für die Anzahl der Einsätze, die eine einzelne Ambulanz in der gesamten Region geleistet hat. Die dritte Spalte steht für die Anzahl der Fälle, in denen zwei Ambulanzen zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Einsatz durchgeführt haben usw.
Der rote Strich zeigt die Anzahl der geplanten Ambulanzen des jeweiligen Dispositivs an.
Ambulanz-Simultaneinsätze im Unterwallis
Das Dispositiv im Unterwallis besteht aus 9 Tagesambulanzen und 6 Nachtambulanzen. Die Stadt Sitten betreibt seit Anfang August 2024 und nur unter der Woche tagsüber eine dritte Ambulanz.
Im Jahr 2024 kam es im Unterwallis tagsüber 35 Mal vor, dass der Bedarf das Angebot an geplanten Ambulanzen um eine Ambulanz überstieg. Jene Überschreitung hat sich innerhalb eines Jahres beinahe verdoppelt.
Für die Überschreitung gibt es verschiedene mögliche Erklärungen:
- Die Sanitätsnotrufzentrale 144 konnte mehr Ambulanzen einsetzen, als in der Planung vorgesehen war. Wenn das Dispositiv beim Übergang zwischen der Tag- und Nachtschicht der Ambulanzequipen voll ausgelastet ist, bitten die Disponenten der Sanitätsnotrufzentrale 144 die Erstequipe, mit dem Schichtende noch zuzuwarten, bis eine andere Ambulanz wieder frei ist. Manchmal wird diese Equipe auch tatsächlich aufgeboten und gilt dann als «zusätzlich».
- Unter gewissen Umständen bieten die Rettungsdienste eine zusätzliche Equipe auf.
Ambulanz-Simultaneinsätze, tagsüber, 2024, im Unterwallis

Im Jahr 2024 wurde das Nachtdispositiv von 6 Ambulanzen im Unterwallis 52 Mal überschritten, was einer ähnlichen Anzahl von Simultaneinsätzen wie im Vorjahr entspricht.
Ambulanz-Simultaneinsätze, nachts, 2024, im Unterwallis

Ambulanz-Simultaneinsätze im Tal des Oberwallis
Das Dispositiv am Tag im Tal des Oberwallis besteht aus 4 Tagesambulanzen und 3 Nachtambulanzen.
Im Jahr 2024 wurde das Tagesdispositiv von 4 Ambulanzen im Oberwalliser Rhonetal 48 Mal überschritten.
Für die Überschreitung gibt es verschiedene mögliche Erklärungen:
- Die Sanitätsnotrufzentrale 144 konnte mehr Ambulanzen einsetzen, als in der Planung vorgesehen war. Wenn das Dispositiv beim Übergang zwischen der Tag- und Nachtschicht der Ambulanzequipen voll ausgelastet ist, bitten die Disponenten der Sanitätsnotrufzentrale 144 die Erstequipe, mit dem Schichtende noch zuzuwarten, bis eine andere Ambulanz wieder frei ist. Manchmal wird diese Equipe auch tatsächlich aufgeboten und gilt dann als «zusätzlich».
- Unter gewissen Umständen bieten die Rettungsdienste eine zusätzliche Equipe auf.
Ambulanz-Simultaneinsätze, tagsüber, 2024, im Tal des Oberwallis

Im Jahr 2024 wurde das Nachtdispositiv von 3 Ambulanzen im Oberwalliser Rhonetal 27 Mal überschritten, was einer leichten Zunahme gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Ambulanz-Simultaneinsätze, nachts, 2024, im Tal des Oberwallis

Ambulanz-Simultaneinsätze im Saas- und Mattertal
Das Dispositiv am Tag im Saas- und Mattertal besteht aus 2 Tagesambulanzen und 2 Nachtambulanzen.
Im Jahr 2024 betraf die Anzahl der Situationen mit Simultaneinsätzen hauptsächlich die Winter-Top-Saison mit 111 Situationen, in denen das Dispositiv überschritten wurde. Der Ambulanzdienst Saas-Balen stellt übrigens während der Winter-Top-Saison, wenn die Anzahl der Situationen mit Simultaneinsätzen am höchsten ist, eine zusätzliche Ambulanz zur Verfügung. Die Ambulanz in Grächen hat ihren Betrieb Ende März 2023 eingestellt. Die KWRO prüft derzeit, ob für die Top-Saison im Winter alternative Einsatzmittel zur Verfügung gestellt werden könnten, da es sich hauptsächlich um nicht dringliche Primäreinsätze (P2, P3) handelt.
Ambulanz-Simultaneinsätze, tagsüber, 2024, Saas- und Mattertal

Im Jahr 2024 wurde das Nachtdispositiv von 2 Ambulanzen im Matter- und Saastal 19 Mal überschritten.
Ambulanz-Simultaneinsätze, nachts, 2024, Saas- und Mattertal
