
Einleitung

Subventionen

Fazit

Das Profi-Dispositiv
Übersicht über das gesamte Profi-Dispositiv
Ziel des Rettungsdispositivs im Wallis ist es, erkrankte, verunfallte und sich in Gefahr befindende Personen auf dem ganzen Kantonsgebiet präklinisch so schnell wie möglich medizinisch zu versorgen und in eine geeignete Behandlungseinrichtung zu transportieren. Hierbei sind die geltenden Qualitätsempfehlungen sowie die Aspekte der Gleichbehandlung und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.
Das Rettungsdispositiv besteht aus einem Profi- und einem Miliz-Dispositiv. Die Grösse des Rettungsdispositivs variiert je nach Saison (siehe nachstehende Grafik):
Mobile Notarztdienst
Die mobilen Notarztdienste können rund um die Uhr aufgeboten werden und bestehen jeweils aus einem Notarzt, einem Rettungssanitäter oder einer Pflegefachperson und einem Einsatzfahrzeug. Sie werden von der Notrufzentrale 144 der KWRO zusätzlich zur Ambulanz aufgeboten, wenn anhand vordefinierter Kriterien das Hinzuziehen eines Notarztes notwendig erscheint.
Der mobile Notarztdienst umfasst drei kantonale Basen (Visp, Sitten und Martinach) und eine interkantonale Basis im Chablais in Rennaz.
Luftrettungsdienste
Helikopter gehören zum Rettungsdispositiv. Die Besatzung eines Rettungshelikopters besteht aus einem Piloten, einem Rettungssanitäter und einem Arzt. Helikopter sind HEMS zertifiziert (HEMS: Helicopter Emergency Medical Services).
Das Luftrettungsdispositiv verfügt über drei Basen im Talgrund (Gampel, Sitten und Collombey) und über eine Basis im Hochgebirge (Zermatt). Die Basen Zermatt, Gampel-Steg und Sitten sind während des ganzen Jahres Tag und Nacht in Betrieb, die Basis Collombey nur in der Top-Saison im Winter (Graf…

Miliz-Dispositiv

Einsatzarten
Anzahl Einsätze
Anzahl Einsätze des gesamten Profi-Dispositivs nach Rettungsdiensttyp
Ambulanzen
Ambulanzen
Mobile Notarztdienste (SMUR)
Mobile Notarztdienste (SMUR)
Luftrettung
Luftrettung

Anzahl Einsätze gegliedert nach Ambulanzbasis, 2019-2023
Die nachfolgende Grafik verdeutlicht die Unterschiede bei den Einsatzzahlen der Ambulanzbasen im Haupttal (Monthey, Martinach, Sitten, Siders, Visp und Gampel-Steg) mit einer hohen Anzahl von Einsätzen und in den Seitentälern (Entremont, Grächen, Goms, Saas Grund et Zermatt) mit einer geringen Anzahl von Einsätzen.
In seinem Entscheid vom Juni 2020 sprach sich der Staatsrat dafür aus, in Sembrancher (Entremont) nicht nur am Tag, sondern auch in der Nacht von 19.00 Uhr bis 07.00 Uhr eine Ambulanz zu stationieren. Zudem entschied er, für die Region Leuk/Raron West/Lötschental eine neue Ambulanzbasis zu schaff…
Anzahl Einsätze gegliedert nach Luftrettungsdienst, 2019-2023
Mit dem geplanten Luftrettungsdispositiv, das aus Air-Glaciers im Unterwallis und Air Zermatt im Oberwallis besteht, können über 99% der Einsätze abgedeckt werden.
Die Notrufzentrale 144 setzt für dringliche Primäreinsätze immer die nächstgelegenen und am besten geeigneten Luftrettungsmittel und für andere Arten von Einsätzen die Mittel des Dispositivs in erster Instanz ein. Wenn ein Helikopter eines anderen Rettungsdienstes näher und geeigneter ist ode…

Anzahl Einsätze gegliedert nach mobilem Notarztdienst, 2018-2023
Der mobile Notarztdienst von Rennaz führte in den Gemeinden des Walliser Chablais im Jahr 2023 183 Primär- und Sekundäreinsätze. Diese Anzahl entspricht jener aus dem Jahr 2022
Die detaillierten Statistiken gegliedert nach mobilem Notarztdienst, Jahr, Einsatzart und Tag/Nacht finden sich in Anhang 2
Einsatzzahlen nach Saison
Einsätze gegliedert nach Ambulanzbasis und Saison
Einsätze gegliedert nach Luftrettungsdienst und Saison
Einsätze gegliedert nach Luftrettungsdienst und Saison
Einsätze gegliedert nach mobilem Notarztdienst und Saison
Einsätze gegliedert nach mobilem Notarztdienst und Saison

Verteilung der Einsätze auf Tag und Nacht
Hilfsfrist
Ziele
Bei der Hilfsfrist handelt es sich um die Zeit, die von der Alarmierung des Rettungsdienstes bis zu dessen Ankunft beim Patienten vergeht. Die Zeit von der Alarmierung des Rettungsdienstes bis zu dessen Abfahrt/Abflug zum Einsatzort wird Ausrückzeit genannt. Die Ausrückzeit ist somit Teil der Hilfsfrist.
Gemäss den Empfehlungen des IVR[1] sollte die Hilfsfrist bei 90% der Einsätze des Typs P1 (lebensbedrohliche Notfälle) unter 15 Minuten liegen. In den meisten Kantonen ist dies realisierbar. Gerade im Wallis wäre diese Vorgabe jedoch aufgrund der gebirgigen Topografie, der langen Distanzen…

«Einsatzzonen»
Eine Einsatzzone ist ein Teil des Kantonsgebiets, der einem bestimmten Rettungsdienst zugeordnet ist. Man spricht von den Einsatzzonen der mobilen Notarztdienste (SMUR) sowie der Luftrettungs- und Ambulanzdienste.
Diese Zonen wurden anhand der Standorte der Rettungsdienst-Basen so festgelegt, dass jeder Punkt im Kantonsgebiet theoretisch möglichst rasch erreicht werden kann. Eine Einsatzzone setzt sich aus mehreren Gemeinden zusammen. Die kantonale Demografie basiert auf den Gemeindedaten, was demografische…
Sub-Einsatzzonen
Eine Sub-Einsatzzone umfasst mehrere Ortschaften. Diese feinere Aufteilung wurde gemacht, um die zeitlichen Daten genauer zu analysieren, denn einige Gemeinden erstrecken sich über ein grosses Gebiet. Je nachdem, wo genau in einer Gemeinde der Einsatzort ist, sind demnach Unterschiede bei den Hilfsfristen möglich. Beispielsweise gehören Haute-Nendaz und Aproz zur selben Gemeinde, aber nicht zur selben Sub-Einsatzzone.
Die Einteilung der Sub-Einsatzzonen wurde anhand der in den Jahren 2015 bis 2018 verzeichneten Hilfsfristen vorgenommen.
Hilfsfristen (P1) der Ambulanzen, gegliedert nach Einsatzzonen
Nachfolgend wird betrachtet, bei wie vielen P1-Einsätzen es im Jahr 2023 zu einer Überschreitung der empfohlenen Hilfsfrist kam, gegliedert nach Tag und Nacht. Die Tabellen 2 und 3 enthalten ausschliesslich die Hilfsfristen der Ambulanzen. Durch Perzentile werden alle Daten in 100 umfangsgleiche 1…

Simultaneinsätze
Methode zur Berechnung der Simultaneinsätze
Methode zur Berechnung der Simultaneinsätze
Überzählige Ambulanzen in Monthey
Überzählige Ambulanzen in Monthey
Verfügbarkeit der Einsatzkräfte
Durchschnittliche Einsatzdauer
Die durchschnittliche Einsatzdauer dient als Grundlage für die nachfolgende Berechnung der Verfügbarkeit der Ambulanzen und mobilen Notarztdienste.
Die Statistik umfasst alle Einsätze des Typs P1, P2, P3 und S1. Diese Ergebnisse werden für die Berechnung der Verfügbarkeit wiederverwendet.
Definitionen und Berechnungs
Die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte errechnet sich aus der Einsatzdauer und dem Zeitaufwand für verschiedene Aufgaben wie Unterhalt, Ausbildung, Qualitätssicherung und Administration. Die Details der Berechnung sind in den Tabellen auf Seite 2 von Anhang 6 ersichtlich.
Die Berechnung der Verfügbarkeiten der Einsatzkräfte gibt Aufschluss über deren Auslastung. Was die Ärzte der mobilen Notarztdienste angeht, gilt es zu beachten, dass diese auch noch im Spital arbeiten (mit Ausnahme von Sitten, wo die Ärzte ebenfalls für den Luftrettungsdienst arbeiten).